Programm – Tagung Interne Kommunikation

Day 1
10 Mai 2017

Auftaktveranstaltung – Agilität: Das neue Verhaltensmodell – auch für die Interne Kommunikation?

Die Ansprüche an Führungskräfte haben sich mit der Digitalisierung stark gewandelt. Gefragt sind agile, „beidhändig“ agierende Manager mit einem neuen Tool- und Mindset. Ob Scrum oder Kanban, die neue VUCA-Welt ist auch eine Chance für die Interne Kommunikation (IK). Vielleicht liegt sie darin, dem 24/7-Newsflow Herr zu werden. Und möglicherweise kann die IK als Vorbild die veränderten Rollenmuster ins Unternehmen tragen. Wo stehen deutsche Unternehmen bei der Einführung agiler Methoden und Verhaltensweisen? Wie können neue Arbeitsweisen in klassischen Strukturen angestoßen werden? Welchen Herausforderungen muss sich die IK dabei stellen? Und wie kann sie profitieren? SCM und JP│KOM laden ein, die von den Referenten entwickelten neun Thesen gemeinsam zu diskutieren. Impulsvorträge von: Dr. Michael Jochum (Daimler AG, Leiter Internal Communications & Crossmedia): „Kings of Cool”? Wie Interne Kommunikation zu Kulturveränderungen beitragen kann Daniel Konrad (Seniorberater, JP│ KOM): Scrum und Kanban in der Internen Kommunikation? – Wie Agilität im Tagesgeschäft gelingen kann  
Daniel Konrad
Daniel Konrad, JP|KOM
Michael Jochum
Dr. Michael Jochum, Daimler AG
Pfannenberg Joerg
Jörg Pfannenberg
19:20

Diskussion und Get-together

Day 2
11 Mai 2017

Begrüßung und Anmoderation der Tagung

Dr. Guido Wolf, conex. Institut

Keynote: Digitale Transformation – Chancen und Herausforderungen für die Unternehmenskommunikation der Deutschen Bahn

Digitaler, direkter, dialogischer - auch die interne Kommunikation steht vor einer Zeitenwende. Mitarbeiter erwarten schnelle und transparente Informationen und wollen noch stärker einbezogen werden. Oliver Schumacher gibt einen Einblick, wie die DB ein konzernweites Social Intranet einführt und sich kommunikativ für die Zukunft aufstellt.
Oliver Schumacher
Oliver Schumacher, Deutsche Bahn

Mitarbeiter ohne Computer-Arbeitsplatz – abgehängt in der digitalen Informationswelt?

In Unternehmen mit eigener Produktion haben oft mehr als die Hälfte der Mitarbeiter keinen oder nur einen sehr beschränkten Zugang zu digitalen Informationen. Printprodukte wie Mitarbeiter-Zeitungen oder Aushänge an schwarzen Brettern fehlt meistens die Aktualität. Gerade bei größeren Themen informieren sich die betroffenen Mitarbeiter über externe Medien und laufen häufig auch Falschmeldungen auf oder können Fakten nicht richtig einordnen, weil die Informationen von Seiten des Unternehmens fehlen. Audi hat mit der Community wirsind.audi einen neuen Kanal gestartet, bei dem alle Mitarbeiter zeitnah abgeholt werden. Neben Informationen aus dem Unternehmen und Service-Leistungen dient wirsind.audi auch der privaten Vernetzung der Mitarbeiter.
Jochen Grüten
Jochen Grüten, AUDI AG
10:45 - 11:15

Kaffeepause

Interne Kommunikation – Warum auch hier der Blick auf die Künstliche Intelligenz lohnt

Künstliche Intelligenz ist in aller Munde und Technologiemotor. Der Vortrag zeigt, dass die damit verbundenen Techniken auch die digitale interne Kommunikation und vertiefte Zusammenarbeit befördern können.
Heinz Korten
Heinz Korten, Telefónica Deutschland

Speed-Café

Beim Speed-Café, einer interaktiven Großgruppenkonferenz, steht der Austausch mit Kollegen zu aktuellen Fragestellungen der Internen Kommunikation und das gemeinsame Erarbeiten von unmittelbaren Ergebnissen im Mittelpunkt. Dank digitaler Moderation stehen die Ideen und Anregungen allen Teilnehmern in Echtzeit zur Verfügung und können gemeinsam bewertet und gerankt werden. Der thematische Schwerpunkt liegt diesmal auf der digitalen Transformation.
Ralph Bartels
Dr. Ralph Bartels, SwarmWorks
13:15 - 14:15

Mittagspause

Round Table Session – 1. Durchlauf – Wie intelligent kann ein Unternehmen sein, wenn Produktionsmitarbeiter_innen in der internen, digitalen Kommunikation nicht berücksichtigt werden?

Die digitale Transformation bringt Unternehmen meist aus wettbewerbsgründen dazu, sich Gedanken über innovative, digitale Geschäftsmodelle und Produkte zu machen. Eine nahtlose Kommunikation vom Sensor bis ins Internet ist, laut Institut für industrielle Informationstechnik, eine Voraussetzung für Industrie 4.0. Produktionsmitarbeiter_innen als Innovatoren und die vernetzte Arbeit als Basis für die interne Kommunikation, lassen Fragen zur Umsetzung und Strategie aufkommen, die in diesem Round-Table beantworten werden. Hierbei entsteht ein Spektrum, welches folgende Themen umfasst:
  • Was wäre, wenn Maschinen über Smartphones bedient werden könnten?
  • Wie können Ingenieure Produktionswissen aus der Fabrik mit Kollegen teilen?
  • Beteiligung der Produktionsmitarbeiter an Unternehmensumfragen: Welche Vorteile ergeben sich für die Mitarbeiter, welche für das Unternehmen?
  • Bring Your Own Device: Nur eine Möglichkeit zur Einbindung?
Ebenso bietet der Rount-Table eine Grundlage zur Diskussion und Austausch.
Michael Clivot, netmedianer GmbH
Katharina Brogsitter, netmedianer GmbH

Round Table Session – 1. Durchlauf – Wirkunsgmessung

Die Anforderungen an den Beitrag der IK zum Unternehmenserfolg steigen. Das stellt die Wirkungsmessung vor neue Aufgaben. Der Workshop vermittelt einen Überblick über den Status Quo. In einer Übung werden strategische Ansätze und Kriterien der Wirkungsmessung erarbeitet.
Udo Kessler
Udo Kessler, Signum communication

Round Table Session – 1. Durchlauf – IK GOES MOBILE: Strategien – Herausforderungen – Lösungen für die Mitarbeiter-App

Wie funktioniert barrierefreie und effektive Mitarbeiterkommunikation im digitalen Zeitalter? Der Vortrag zeigt Best-Practice-Beispiele zu den wichtigsten Themen von Content-Strategie und technischer Plattform über Nutzer-Authentifizierung bis hin zu Usability.
Philipp Mann, MPM
Philipp Mann, MPM Corporate Communication Solutions

Round Table Session – 2. Durchlauf – Wie intelligent kann ein Unternehmen sein, wenn Produktionsmitarbeiter_innen in der internen, digitalen Kommunikation nicht berücksichtigt werden?

Die digitale Transformation bringt Unternehmen meist aus Wettbewerbsgründen dazu, sich Gedanken über innovative, digitale Geschäftsmodelle und Produkte zu machen. Eine nahtlose Kommunikation vom Sensor bis ins Internet ist, laut Institut für industrielle Informationstechnik, eine Voraussetzung für Industrie 4.0. Produktionsmitarbeiter_innen als Innovatoren und die vernetzte Arbeit als Basis für die interne Kommunikation, lassen Fragen zur Umsetzung und Strategie aufkommen, die in diesem Round-Table beantworten werden. Hierbei entsteht ein Spektrum, welches folgende Themen umfasst:
  • Was wäre, wenn Maschinen über Smartphones bedient werden könnten?
  • Wie können Ingenieure Produktionswissen aus der Fabrik mit Kollegen teilen?
  • Beteiligung der Produktionsmitarbeiter an Unternehmensumfragen: Welche Vorteile ergeben sich für die Mitarbeiter, welche für das Unternehmen?
  • Bring Your Own Device: Nur eine Möglichkeit zur Einbindung?
Ebenso bietet der Rount-Table eine Grundlage zur Diskussion und Austausch.  
Michael Clivot, netmedianer GmbH
Katharina Brogsitter, netmedianer GmbH

Round Table Session – 2. Durchlauf – Wirkungsmessung

Die Anforderungen an den Beitrag der IK zum Unternehmenserfolg steigen. Das stellt die Wirkungsmessung vor neue Aufgaben. Der Workshop vermittelt einen Überblick über den Status Quo. In einer Übung werden strategische Ansätze und Kriterien der Wirkungsmessung erarbeitet.
Udo Kessler
Udo Kessler, Signum communication

Round Table Session – 2. Durchlauf – IK GOES MOBILE: Strategien – Herausforderungen – Lösungen die die Mitarbeiter-App

Wie funktioniert barrierefreie und effektive Mitarbeiterkommunikation im digitalen Zeitalter? Der Vortrag zeigt Best-Practice-Beispiele zu den wichtigsten Themen von Content-Strategie und technischer Plattform über Nutzer-Authentifizierung bis hin zu Usability.
Philipp Mann, MPM
Philipp Mann, MPM Corporate Communication Solutions
16:15 - 16:45

Kaffeepause

„Der Mut des Kommunikators: neue Themen, Tools und Formate“

Wenn eine interne News zehnmal abgestimmt und weichgespült wird, dann lassen einen die Leser zu Recht links liegen. Die altbewährte interne Kommunikation hat ausgedient. Wir brauchen neue Themen, Tools und Formate. Andreas Voß von Air Liquide liefert ein paar Ideen und Anregungen für die neue interne Kommunikation. Er zeigt auf, wie man mit Spaß bei der Sache immer wieder Neues ausprobieren und herrlich scheitern kann.
Andreas Voß
Andreas Voß, AIR LIQUIDE Deutschland GmbH

Unternehmenskultur durch Interne Kommunikation: Der Leitbild-Prozess der KfW

In einem intensiven, einjährigen Prozess hat die KfW ihr neues Leitbild entwickelt. Ziel war es, mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit Führungskräften und dem Vorstand zu überprüfen, zu diskutieren und neu zu definieren, was die Führungs- und Unternehmenskultur ausmacht und welche Werte und Prinzipien das tägliche Handeln leiten. Zur Anwendung kamen vielfältige Formate der Internen Kommunikation, die die Leitung dieses Projekts innehatte.
Dr. Christian Chua, KfW
Dr. Christian Chua, KfW Bankengruppe

„Des Kaisers neue Kleider?“ – oder „Welche zielgerichteten Maßnahme der digitalen Transformation nutzt ein globaler Mittelständler für seine interne Kommunikation?“

Der stetige Wunsch und eine zunehmende Erwartungshaltung nach Veränderungen, eine Vielzahl neuer, innovativer und „unbedingt“ umsetzbarer Instrumente, sowie viele Best Practice Vorschläge und Lösungen bergen die Gefahr einer falschen Weichenstellung für die interne Kommunikation. Christoph Thünemann gibt Einblicke, wie Klöckner Pentaplast aus dieser Vielfallt ein zielführendes und zum Unternehmen passendes Maßnahmen-Paket für eine „zukunftsfähige interne Kommunikation“ zusammengestellt hat.
Christoph Thünemann
Christoph Thünemann, Klöckner Pentaplast Group

„Sprechen Sie doch mal mit Ihren Leuten!“

Die Energiebranche befindet sich einem steten Umbruch. Innovationen, Digitalisierung, Wettbewerb: Die großen Versorger müssen umdenken. Wenn Wandel sich aber nicht anordnen lässt, müssen traditionelle interne Kommunikationskanäle dem Dialog weichen. Die Manager müssen ran an die Basis und Veränderungsprozesse gekonnt moderieren. Wie das gehen kann, auch wenn es gar keine klassische interne Kommunikationsfunktion mehr gibt, zeigt das Beispiel Vattenfall.
Katharina Eickelberg
Katharina Eickelberg, Vattenfall

Fazit zur Tagung und Ende der Veranstaltung

Dr. Guido Wolf, conex. Institut
Day 3
12 Mai 2017

Workshop 1: DEN CHANGE-PROZESS ERFOLGREICH TREIBEN

Es ist allgemein anerkannt, dass jede Weiterentwicklung der Organisation wie auch jeder Change-Prozess nur durch eine breit angelegte und für die Adressaten relevante Kommunikation gelingt. Paradoxerweise reduziert sich die Veränderungskommunikation jedoch allzu häufig auf die Zentralkommunikation, also solche Kommunikationsmaßnahmen, die als „Kommunikation des Unternehmens“ bezeichnet werden können. Erscheinungsformen wie die „Prozess­kommunikation“ und erst recht die informelle Kommunikation, welche für die Mitarbeiter den All tag prägen, bleiben unterrepräsentiert: Die „Kommunikation im Unternehmen“ harrt nach wie vor...
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Dr. Guido Wolf, conex. Institut

Workshop 2: Interne Kommunikation: vom Social Intranet zum Digitalen Arbeitsplatz

Im Fokus des Seminars stehen Chancen und Herausforderungen von Intranet und Social Media in der Internen Kommunikation. Dazu werden die Grundlagen für eine erfolgreiche Intranet-Arbeit mit dem Schwerpunkt „Social Media-Initiativen“ dargestellt und anhand von Fallstudien bzw. Best Practices diskutiert. Abschließend werden konkrete methodische Ansätze für die Einführung von Social Media-Angeboten im Intranet vorgestellt. Zielgruppe: Leiter, Manager, Projektmanager, Redakteure oder sonstige Mitarbeiter der Abteilungen Interne Kommunikation, Intranet oder Online-Medien Programm Alte und neue Wege für’s Informieren...
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Wendelin Auer

Workshop 3: SOCIAL INTRANET MIT SHAREPOINT – Grundlagen, Best Practices und Alternativen

Das Intranet ist „sozialer“ geworden. Es wandelt sich zunehmend zu einer unternehmensweiten Plattform für Vernetzung, Wissensaustausch und Zusammenarbeit. Das stellt aber auch neue Herausforderungen an die Web-Anwendung. Eine häufig genutzte Business Plattform für die Zusammenarbeit im Unternehmen ist Microsoft SharePoint. Studien zeigen, dass dies die am häufigsten eingesetzte Business-Plattform ist. Doch was ist anders als bei anderen Plattformen? Wo bietet sich der Einsatz von SharePoint an? Und welche Funktionen bietet mir diese Business Plattform für...
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Lutz Hirsch

Workshop 4: UNTERNEHMENSKULTUR PUR – GRUNDLAGEN, INSTRUMENTE, ERFOLGSFAKTOREN FÜR EINE GUTE KOMMUNIKATIONSKULTUR

Der Begriff Unternehmenskultur hat derzeit Hochkonjunktur. Kein Tag vergeht, ohne dass die Notwendigkeit von Vertrauen, Offenheit und Wertschätzung beschworen wird. Unternehmen haben die Bedeutung dieser „Soft Facts“ für den Geschäftserfolg erkannt. Eine äußerst begrüßenswerte Entwicklung, denn Unternehmenskultur hat Einfluss auf die Kommunikation, das Führungsverhalten, die Innovationsfähigkeit und viele weitere Aspekte, die wiederum die Kultur beeinflussen. Das Phänomen Unternehmenskultur ist nicht einfach zu (be)greifen und Veränderungen dauern oft Jahre. In diesem Workshop nähern wir uns vor...
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Ulrike Führmann